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Isabella

Hallo, ich bin Isabella und komme aus der Tötungstation im spanischen Badajos. Ich habe bei einem Jäger gelebt, schwer gearbeitet, immer wieder Welpen bekommen und ab und zu dafür etwas zu fressen hingeschmissen bekommen. Er hat mich sogar angeschossen, ich habe eine dicke Ladung Schrot unter der Haut. Liebe, Zuneigung und Streicheleinheiten kannte ich nicht.

Eines Tages hat mich mein Herrchen in die Tötungstation gebracht, weil ich älter geworden bin und auch nicht mehr so gut und schnell jagen konnte. Im April letzten Jahres war das. Ich war für die Todesspritze für Donnerstag bestimmt und am Mittwoch, ein Tag davor kamen 2 Frauen dorthin und haben mich freigekauft. Das waren deutsche Tierschützer. Sie haben mich Fortuna genannt, das heißt „Glück“, weil ich im letzten Moment dem Tod entkommen bin. Jetzt heiße ich aber Isabella, wie eine spanische Prinzessin. Und ich lebe jetzt wie eine Prinzessin, ich werde verwöhnt, gestreichelt, bekomme superleckeres Futter und immer wieder andere Leckerchen. Ich sehe nicht mehr aus wie ein Skelett. Ich bin ein glücklicher Hund geworden, ich kann spielen und mich richtig freuen (dann springe ich wie ein Känguru) nur jagen darf ich nicht mehr, aber es ist nicht schlimm – ich habe meine 3 „Podi - Schwestern“, die auch sehr schnell rennen können und wir jagen uns gegenseitig.

Schade, dass mein Herrchen aus Spanien das nicht sehen kann…

Mein Frauchen sagt, dass ich jetzt noch ganz viele Jahre leben soll! Dabei bin ich im letzten Sommer fast gestorben, weil ich einen dicken Tumor auf der Milz hatte. Die Tierärzte haben mir nicht sehr viele Chancen gegeben. Aber ich habe gekämpft – sollte ich denn jetzt sterben, wo das schöne Leben erst angefangen hat? Ich hatte ganz viel Glück – alles ist gut gelaufen, jetzt sind schon 8 Monate nach der OP vergangen und ich bin gesund.

 

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